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Projekte unserer freiwilligen Helfer im Jahr 2013/14

Im Zeitraum von September 2013 bis August 2014 absolvieren wir, Mario Exner und Sophia Pflefka, im Stadtforst Wunsiedel und in der Umweltstation Lernort Natur-Kultur das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und Ramona Pleil den Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Neben unserer Tätigkeit am Lernort im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung von Modulen und Veranstaltungen, hatten wir die Gelegenheit, eigene Projekte zu entwickeln, vorzubereiten und durchzuführen.

Nun zu unseren Projekten:


Mario Exner: Futterspender für Vögel St. Katharina (Vogelruine)

Bei der Planung meines Projekts verfolgte ich das Ziel den Besuchern unserer Umweltstation eine Vogelbeobachtung durch Fütterung zu ermöglichen. Aus diesem Vorhaben entstanden ist ein maßstabsgetreuer Nachbau der Kirchenruine St. Katharina im Bürgerpark.

Das Grundmaterial des Nachbaus ist Holz, das mit Phyllitgestein des Katharinenbergs für die Grundmauern und mit Thüringer Tonschiefer für die Überdachungen verziert wurde. Das Futterhaus besitzt fünf „Futterlöcher“, an denen die Nahrung austritt. Das Dach des Turmes und des Kirchenschiffes sind zur Nachfüllung der Körner abnehmbar (mit Magneten befestigt). Im Inneren des Turmes wird das Futter über eine Rohrkonstruktion befördert. In Verbindung mit dem Fundament aus Steinen und dem Sockel aus Holz bildet es eine attraktive und nützliche Ergänzung des Katharinenbergs.

Mein Dank gilt an dieser Stelle vor allem Schreinermeister Herrn Thomas Tretter für die Unterstützung bei den Schreinerarbeiten und unserem Anleiter Guido Kossmann für die Hilfe.

Vorzufinden ist der Nachbau der Ruine direkt nord-östlich des Pavillons des Lernort-Natur-Kultur. Der Standort wurde bewusst gewählt, um vom Inneren des Gebäudes aus die Vögel beobachten zu können. Die Ausrichtung ist mit der Hauptwindrichtung von West nach Ost geschehen und somit sowohl parallel zum Pavillon als auch zur Kirchenruine. Die Fütterung wird dann durchgeführt, wenn es ökologisch sinnvoll ist, also bei geschlossener Schneedecke oder speziell, wenn Gruppen zur Vogelbeobachtung an den Lernort kommen. Erwartete Gäste sind verschiedene Meisen, Amseln oder Sperlinge. Lassen wir uns überraschen, welche weiteren Arten den Weg zur „Vogelruine“ finden…


Sophia Pflefka: Brettspiel: Wissensabenteuer durch die Welt

Ziel des Spiels ist es Kinder ab 12 Jahren mit verschiedenen Aspekten der Fichtelgebirgs-Kulturlandschaft (Wort- und Sprachspiele, Geowissen, Botanik, Zoologie, Geschichte und Sagen) sowie Allgemeinwissen zu konfrontieren. Die Vielfalt der heimischen Kulturlandschaft wird dargestellt und durch eine Vielzahl von Fragen reflektiert.

Mein FÖJ- Projekt basiert auf dem bekannten „Spiel des Wissens- Planet Erde“, das durch verschiedene Themenbereiche führt. Das Spiel besteht aus einen Holzspielbrett, Holzspielfiguren und vielen Frage- und Antwortkarten, die in einer selbstgebauten Holzkiste verstaut werden.

Das Wissensabenteuer umfasst Wort- und Sprachspiele, Geowissen, Fragen zur Botanik, Zoologie, Allgemeinwissen, sowie Fragen zur Geschichte und Sagen mit Bezug auf die Fichtelgebirgs-Kulturlandschaft. Das Spiel beginnt in der Mitte. Der Spielverlauf erfolgt spiralförmig nach außen. Die Felder repräsentieren verschiedene Themengebiete, zu denen bei Erreichen Fragen gestellt werden (Näheres siehe Spielanleitung).

Mein Dank gilt vor allem Schreinermeister Herrn Thomas Tretter für die Unterstützung bei den Schreinerarbeiten.


Ramona Pleil: Wissenswürfel über das Fichtelgebirge („Fichtelgebirgswürfel“)

Das Projekt „Fichtelgebirgswürfel“ basiert hauptsächlich auf dem Grundgedanken, den Kindern, die den Lernort Natur – Kultur im Bürgerpark Wunsiedel besuchen, umweltbildnerische Themen spielerisch näher bringen zu können. Der Würfel kann auf vier Seiten genutzt werden, die eine Fläche von 40cm x 40 cm umfassen. Ziel des Würfels ist es, die verschiedenen Sinne der Kinder (Sehen, Hören und Fühlen) anzusprechen.

Auf der ersten Seite werden bekannte Gesteine aus dem Fichtelgebirge und deren industriell genutzte Produkte vorgestellt. Zu sehen ist der früher zur Glasherstellung genutzte Proterobas vom Ochsenkopf, der zur Isolatorproduktion verwendete Speckstein aus der Johanneszeche (Göpfersgrün), der in der pharmazeutischen und Düngerherstellung genutzte Wunsiedler Marmor (Kalkstein), sowie das aus Granit entstandene Tonmineral Kaolin, welches als Bestandteil des Porzellans dient. Neben dem Anschauungsmaterial werden Informationen von einem Schiebemechanismus verborgen.

Auf der zweiten Seite werden die wichtigen Bodenarten (Korngrößen des Bodens) vorgestellt. In drei Schubladen befinden sich Proben von Sand, Schluff und Ton, welche von den Kindern mit ihrem Tastsinn beprobt werden können. Zusätzlich finden die Kinder dazugehörige Informationen zum Stoffkreislauf im Boden, die mittels Magnethaltern zu einem Kreislauf ergänzt werden können.

Fichte, Kiefer und Eberesche stellen als charakteristische Bäume des Fichtelgebirges das Thema der dritten Seite dar. Die Kinder können mithilfe der jeweiligen Abbildungen von Blüte, Frucht, Borke und Blatt den verschiedenen Baumarten zuordnen und mithilfe eines Schiebemechanismus noch weitere Informationen erhalten.

Die vierte Seite thematisiert die Wildtiere des Fichtelgebirges. Hier können verborgene Tierfelle ertastet, Tierlaute erraten sowie Tierspuren zugeordnet werden. Es werden die für das Fichtelgebirge wichtigen Arten wie Wildschwein, Rotwild, Reh und Fuchs vorgestellt.

Um die Haltbarkeit der gelöteten Schriften und Bilder, sowie den Schutz des Holzes vor Verschmutzung zu gewährleisten, ist dieser mit einer Holzlasur versiegelt. Der Würfel wurde mit Holzleim geklebt und geschraubt. Die sich in dem Würfel befindliche Soundboxen für die Tierstimmen können durch den mit Magneten befestigten Deckel erreicht werden.

Ich danke vielmals Falknermeister Herrn Eckard Mickisch für die Realisierung der Tier-Soundanlage und der Besorgung der Fell-Exponate, Schreinermeister Herrn Thomas Tretter für die Unterstützung bei den Schreinerarbeiten, Stefan Meier für die Bereitstellung der Ausstellungsexponate unterschiedlicher Gesteine sowie Markus Roßmeisl, Peter Schenkel, Severin Wejbora und unserem Anleiter Guido Kossmann für ihre Hilfe.

Ziel der Projektarbeit ist es, eine bewusste Auseinandersetzung mit unserer Kulturlandschaft zu erreichen und für eine nachhaltige Nutzung zu werben.


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